Unsere Lieblingswerkzeuge #1

Nähtools, Nähhelfer, Nähwerkzeug, Nähzubehör: egal wie man sie nennt, sie machen unser (Näh)leben leichter!

Wir stellen dir unsere Lieblings-Alltags-Nähbegleiter vor. Die, ohne die wir uns das Nähen nicht mehr vorstellen können. Die, die es uns ein Bisschen entspannter machen. Die, die wir nicht mehr vermissen wollen. Die, die uns so manches Nähwerk gerettet haben!

11 unverzichtbare Nähtools

Du erhältst hier konkrete Vorschläge mit Links zu Online-Händlern, wo du die Produkte direkt bestellen kannst. Wir können deswegen leider nicht garantieren, dass das Nähzubehör immer verfügbar ist. Falls dies der Fall sein soll, bitten wir dich, uns eine Email zu schreiben und uns darüber zu informieren. Dann können wir die Seite aktualisieren und neue Schätzchen raussuchen. Manche der Links sind sog. “Affiliate-Links”, d.h. wir erhalten eine kleine Provision, wenn du das Produkt einkaufst. Wir kennzeichnen sie mit einem *, sodass du weißt, dass es sich um Werbung handelt. Die Auswahl der Nähwerkzeuge und Links erfolgt komplett unabhängig von den Anbietern und wird von unserem Team sorgfältig ausgesucht.

WICHTIG:
Viele nützliche Infos
z.B. zu der Qualität oder zum Einsatz des Produkts erhältst du in den Beschreibungen. Dies wappnet dich auch für einen “analogen” Einkauf beim Händler deines Vertrauens.

  1. Stecken (statt Heften!)

Claire wurde im Modedesign-Studium gesagt “Stecknadeln mit Kugelkopf sind für Hobbynäher” - und das in einem Ton, der ganz klar sagte: Lass die Finger weg davon! Ganz brav tat sie das. Bis wir für unsere Nähkurse im Nähatelier louloute doch welche kauften und festgestellt haben, dass sie doch sehr sehr praktisch sind!

Wir nutzen gerne 3 verschiedene Arten von Stecknadeln: Die ganz aus Metall, die langen Quiltnadeln und die klassischen Nadeln mit Glaskopf. Abraten können wir von den Nadeln mit Plastikkopf, da sie unter dem Bügeleisen schmelzen können. Sowie von billigen Nadeln, die entweder nicht stabil genug oder zu dick sind, sodass sie nicht durch den Stoff kommen.

Unser Tipp: Gehe nicht sparsam mit Nadeln um. Wenn eine Nadel halb gebogen oder leicht stumpf ist, wird sie weggeschmissen - ansonsten kann sie den Stoff beschädigen. Und das ist viel zu schade!

stecknadeln-naehwerkzeug.jpg

Quilt-Stecknadeln (lange Stecknadeln)

wir nutzen sie gerne für eigentlich (fast) alles - obwohl wir nicht quilten! Die Nadeln sind schön dünn und sehr lang: richtig praktisch zum stechen sowie rausziehen.

stecknadeln-schachtel-naehblog.jpg

Stecknadeln mit Glaskopf (normale Länge)

Für kleine Umfänge wie Armkugeln und Ärmelbündchen verwenden wir sehr gerne diese "klassischen” Glaskopfnadeln. Sie können aber auch alternativ zu den langen Quilt-Nadeln eingesetzt werden.

nadelkissen_blog_naehhelferlein.jpg

Stahlstecknadeln

Wenn man möchte, dass die Nadel so wenig wie möglich zu sehen oder zu spüren ist, z.B. super wenn man ein Probestück näht und es “teilgesteckt” anprobieren möchte.

 

2. Vermessen und Markieren

Wer hat nicht dieses klassische Bild der Schneiderin im Kopf, mit dem Maßband um den Hals?! Kann man machen, Hauptsache es ist ein gutes Maßband! Lieber gleich in das Richtige investieren, es gibt nämlich manche, die so billig hergestellt werden, dass sie sich mit der Zeit dehnen… eeetwas ungünstig zum Nähen ;) Hier erzählen wir dir auch noch von anderen Messwerkzeugen, die wir toll finden.

Handmaß

Um eine Saumbreite zu messen, oder ein Knopfloch anzuzeichnen - wir nutzen das klassische Handmaß von Gütermann für ungefähr alles! Am Bügelbrett eignet sich am besten das bügelbare Handmaß von Prym: es ist hitzefest und das ist Gold wert!

Maßband

Ob klassisch gelb oder weiss, ob in einer Dose oder nicht, ob schmal oder breit, alles ist möglich. Das wichtigste Kriterium, ist die Qualität! Und um ehrlich zu sein, nur ein Maßband ist zu wenig, ansonsten sucht man ständig danach :)

Schneiderkreide und Stoffstift

Wir nutzen Schneiderkreide aus Seife (die “krümmeln” nicht und verschwinden nicht so schnell wie die, die aus Kalk bestehen). Kreide nutzen wir für lange Strecken, Stoffstifte für kleine Markierungen in der Nahtzugabe und im Stoff z.B. für eine Taschenposition. An alle Münchner: Die Kreide findest du bei uns im Atelier! Online haben wir noch keine passende Alternative gefunden…

 

3. Schneiden und Auftrennen

Eine gute Schere ist natürlich das A und O des Schneidens… Seeeehr wichtig: Lass niemanden mit deiner Stoffschere etwas anderes schneiden als Stoff, sie wird dadurch stumpf! Achte darauf dass keine im Stoff gesteckte Stecknadeln an die Schere kommt. Danach muss man die Schere neu schleifen lassen und manchmal kostet das genau so viel, wie eine neue Schere. Ärgerlich für uns, und für die Umwelt!

Und zum Thema “Auftrennen”: Natürlich würden wir am liebsten darauf verzichten… aber sind wir ehrlich: Hin und wieder brauchen wir einen Nahttrenner, und das ist auch ok so!

Stoffschere

Unsere Lieblings-Stoffschere ist von Kai. Es gibt sie in mehreren Größen und Qualitäten. Sie schneidet Stoff wie Butter und ist bis zur Spitze stark: also auch perfekt um kleine Markierungen in der Nahtzugabe einzuschneiden.

Fadenschere

Eine kleine scharfe Fadenschere (nichts schlimmeres als eine Schere, die nicht scharf ist!!), auch “Stickschere” genannt, ist ein Must-Have direkt neben der Nähmaschine, immer griffbereit. Claires Schere ist mit einem Band verziert, um sie schnell von anderen Scheren zu differenzieren und sofort zur richtigen Schere zu greifen.

Nahtauftrenner

Oft gibt es einen beim Nähzubehör der Nähmaschine; hier auf dem Bild der untere. Praktisch, da es (normalerweise!) im Nähmaschinen-Fach verstaut wird. Aber wir nutzen noch lieber einen längeren/grösseren, der besser in der Hand liegt.


Das ist bestimmt auch interessant für dich:


Teile deine lieblings Nähwerkzeuge mit uns und der Welt
auf instagram.com/claire_massieu

#naehwerkzeug #clairespatterns #doitohlala #clairesnaehtipps